Wir kauften uns im Herbst 2006 eine elektronische Waage und schrieben sporadisch unser Gewicht auf, ohne auf unsere Ernährung zu achten.
Dann sahen wir die Entwicklung: Wir nahmen binnen weniger Monate immens zu. Im Juni 2007 hatte mein Gewicht die 120 kg-Grenze gesprengt. Da ist der Knoten entgültig geplatzt. Ein Bekannter erzählte etwas von der Motegnac-Methode, bzw. Glyx-Diät, von Völlerei ohne Reue - wenn man nur ein paar Grundbedingungen beherzigte. Also ging ich los, holte mir mein erstes Glyx-Buch. In diesem Fall (beinahe) eine Erfolgsstory.
Warum "beinahe"? Nun, das Resumee nach grob 2 Jahren GLYX war folgende: Es kann nicht verkehrt sein, seine Ernährung auf gesündere Waren umzustellen und im Vorwege zu lesen, woraus manches Produkt wirklich besteht. Dennoch ist es im Alltag viel einfacher und zudem kostengünstiger sich mit den billigen Waren zu verköstigen. Denn eines ist GLYX mit Sicherheit nicht: eine sparsame Methode.
Zu unserem Umzug Ende 2008 hatten wir nicht sofort Zeit und Möglichkeiten nach GLYX zu kochen geschweige denn einzukaufen, brauchten aber auch auf der Baustelle schnell mal etwas zwischen die Kiemen. Ergo sum: Bockwurst und Kartoffelsalat. Danach haben wir die Kurve nicht mehr bekommen, zudem sich trotz der neuerlichen Fehlernährung das Gewicht nicht lange Zeit nicht änderte. Erst nach einem halben Jahr stiegen die Kilos langsam wieder.
Nach meinem heutigen Waagengang (20.04.2010) habe ich das Startgewicht zurückerlangt. Das heißt aber auf gar keinen Fall, dass die GLYX-Diät nicht funktioniert. Wir sind uns sicher, dass wir unsere Ernährung schnell wieder umstellen werden, wenn erst einmal einige familiäre Faktoren und Lebensumstände bereinigt sind! (Um es mal vorsichtig auszudrücken!)